In Fontana gibt es einige schöne Holzhäuser zu sehen. Sie stammen größtenteils aus dem 18. Jahrhundert: Auf der linken Seite steht s’Paulan-Haus aus dem Jahr 1737, rechts gegenüber hingegen stehen zwei Schindelhäuser. Sie sind mit abgerundeten Holzbrettern verziert, die auch der Wärmedämmung dienten.
Einige der teilweise gemauerten Häuser tragen das Familienwappen an der Fassade, das oft den Beruf des Familienoberhaupts zeigt. Beispiele dafür sind das Schlossar Haus und s’Tizn – Prunnar s’Sèffilan-Haus. Letzteres trägt das Wappen einer der drei hier ansässigen Familien und die Jahreszahl 1650 am Eingangstor.
Ein paar Schritte weiter erreicht man s’Plasn Haus aus dem Jahr 1707.
Beeindruckend ist sowohl das solide Wohnhaus, als auch die seltene Keisn auf der angrenzenden Wiese. Dabei handelt es sich um eines der letzten alten Holzgestelle, auf denen vor allem Hülsenfrüchte und Getreide, darunter auch Saubohnen, getrocknet wurden. Ähnlich wie die Harpfe in den Tiroler und Kärntner Tälern waren Keisn hohe, fast kolossale Bauwerke.
